Nicus Blog
Tipps und Trick über Websiten
Was man über Webseitenoptimierung wissen sollte
Sehr oft ruft man eine Webseite auf, verweilt aber dort nicht lange. Man liest weder den Content, noch klickt man die Links zu den Unterseiten an. Oder man findet eine Webseite im Suchmaschinenranking nicht und der Webseitenbetreiber wundert sich, dass er kaum Besucher hat. Warum passiert das? Die Antwort ist zugleich einfach und kompliziert. Mit einem Satz könnte man antworten, dass die Webseite schlecht optimiert ist oder der Betreiber hat sich um kein Linkbuilding gekümmert.
Zuerst wird die Optimierung besprochen, da diese schon bei der Webseitenerstellung erfolgen sollte. Die erste Überlegung ist das Thema der Webseite und das damit verbundene Keyword, für dieses sie optimiert werden soll. Zum Beispiel eine Seite über PHP-Programmierung sollte im Idealfall dieses Wort oder zumindest eine Variation von diesem Keyword schon in der URL haben. Dadurch kann die Suchmaschine viel schneller und effektiver erkennen, worüber die Seite handelt und dementsprechend diese Seite höher im Ranking anzeigen. Wenn die Webadresse schon da ist, erstellt man eine Webseite. Für eine einfache Seite wird kein HTML-Programmierer benötigt, da die kostenlosen HTML-Tutorials, die man im Web finden kann, völlig ausreichen, um eine Webseite zu erstellen. Wenn wir schon beim Thema HTML sind, wichtig bei der Webseitenerstellung sind die Title- und Meta-Tags, das heißt Beschreibungen, die Suchmaschinen zuerst analysieren. Wird dort die Webseite genau beschrieben, kann sie viel besser für ein bestimmtes Keyword ranken. Als nächstes sollte man den Content der Webseite verfassen und auf die sogenannte Keyword Density achten, das heißt auf die Häufigkeit, mit der das Keyword im Text vorkommt achten. Diese sollte nicht höher als drei bis fünf Prozent des ganzen Inhaltes sein. Bei wirklich großen Keywords mit einer hohen Suchanfrage und entsprechend langem Text auf der Webseite kann die Keyword Density bis zu acht Prozent des Contents sein. Wichtig ist, dass man das Keyword und seine Variationen auch in den Überschriften platziert und in den Absätzen ab und zu fett markiert. Alle diese Kleinigkeiten haben einen großen Einfluß auf die Position im Suchmaschinenranking.
Viele Freelancer haben eigene Webseiten, wissen aber nicht, wie wichtig die Optimierung ist. Damit der Nutzer von der Seite nicht sofort abspringt (die sogenannte Bounce Rate), sollte man sich auch um das Design kümmern. Die Homepage muss augenfreundlich aussehen, das heißt blendende Banner oder Werbebuttons sollte man eher vermeiden, wenn man seine Besucher nicht abschrecken will. Auch das Navigationsmenü darf nicht kompliziert sein. Wichtig ist, dass alle internen und externen Links funktionieren. Natürlich manchmal verlinkt man absichtlich zu lustigen 404-Seiten, aber das mag nicht jeder Nutzer und wenn man sich nicht sicher ist, dass die Besucher der eigenen Webseite den Witz verstehen, sollte man solches Verfahren lieber vermeiden.
Wenn man mehrere Unterseiten hat, sollten diese intern verlinkt werden. Dadurch können sie sich gegenseitig unterstützen und den sogenannten Link Juice teilen. Eine optimierte Webseite braucht auch ein erfolgreiches Linkbuilding, das heißt Verlinkungen auf externen Webseiten. Diese kann man auf verschiedenen Weisen bekommen, zum Besipiel als Verlinkung im bestehenden Content oder in der Partnerrubrik oder wenn man selber einen Gastbeitrag mit Backlinks im Text verfasst. Wichtig ist, dass man die Qualität der Partnerseiten und nicht die Quantität bevorzugt. Sogenannte schlechte Nachbarschaft (Erotik-Seiten, Online-Chats, Online-Casinos, usw.) kann viel mehr schaden als helfen.
Suchmaschinenoptimierung, was macht der Profi anders?
Wenn man im Netz stöbert, so stößt man auf sehr viele Webseiten die Guides und Hilfen anbieten, um die eigene Suchmaschine für Google zu optimieren. Wozu braucht man dann noch eine Online Marketing Agentur, die sich professionell um dieses Thema kümmert?
So einfach ist es leider nicht, denn auch wenn man die Grundlagen befolgt wird sich nie der selbe Erfolg ergeben, wie es bei einem Profi sein würde.
Profi Angebot
Professionelle Unternehmen in diesem Bereich bieten natürlich eine Garantie an. Sie optimieren nicht nur die eigene Webseite und den Quellcode, sondern offerieren selbstverständlich das gesamte Paket. Hierbei werden auch Statistiken erstellt, Surfgewohnheiten analysiert und einberechnet. Man kann nicht einfach drei Handgriffe erledigen und am nächsten Tag ist die Webseite auf Platz 1 im Ranking geschossen. Suchmaschinenoptimierung benötigt viel Zeit und vor allem ein feines Adjustieren an vielen verschiedenen Stellen. Schraubt man hier und da ein wenig zu viel, so kann sich dies jedoch auch wieder negativ auswirken.
Ein Profi kennt sich außerdem mit der Materie aus. Sein Linkbuilding wird in der Regel viel besser und aufwändiger und vor allem gezielter sein.
Nicht jeder Link nützt etwas, denn auch das Ranking der verlinkten Webseiten schlägt sich auf das eigene Ranking nieder. Hält man also viele Verweise von eher schlechteren Seiten, so wird das eigene Ranking nicht steigen, sondern vielleicht sogar fallen.
Letztendlich kann man natürlich die Sache auch selbst in die Hand nehmen, aber der Erfolg wird in der Regel immer nur gering und kein Vergleich zum Ergebnis eines Profis sein können.
Wer sich dennoch näher damit beschäftigen will, der sollte nicht nur im Netz nach Anleitungen suchen, sondern sich auf jeden Fall ein Buch über das Optimieren von Webseiten für Suchmaschinen besorgen. Sicher ist jedenfalls, dass man über Nacht keinen Erfolg haben wird. Dieser Bereich erfordert relativ viel Zeit und Arbeit, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.